Jeder der einen oder mehrere IT-Geräte betreibt und damit Dienste anbietet, kommt zwangsläufig zu der Erkentnis, dass es sich ohne ein Monitoring dieser Dienste nicht mehr gut schlafen lässt. Besonders wenn es sich um Dienste handelt, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar und funktionsfähig sein müssen.
Ich selbst betreibe mehrere Internetportale, die diverse Dienstleistungen bereit stellen. Nach ein paar Minuten Rechere im Internet nach einer geeigneten Software habe ich mir die Software Nagios näher angeschaut. Sie ist Open Source und ist hier verfügbar: http://www.nagios.org
Hier mal ein paar Features der Nagios Software die mich überzeugt haben:
- Web-Interface incl. diverse Konfigurationsmöglichkeiten
- Hohe Konfigurierbarkeit und flexibles Plug-In System
- Praktisch für jeden Dienst gibt es ein Monitoring Plug-In in Nagios
- Überwachung von Remotesystemen mittels SSH oder NRPE
- Diverse Benachrichtigungsmöglichkeiten wie E-Mail usw.
- Es ist Open-Source Software
Die Installation von Nagios unter Linux Systemen ist in etwa 15 Minuten erledigt, setzt aber bereits gute Linux-Kentnisse voraus. Es gibt Installationsanleitungen für einige Linux Distributionen auf der Nagios Webseite. Für Debian habe ich dort allerdings keine gefunden. Eine Sehr gute Dokumentation zur Installation von Nagios unter Debian habe ich dann nach etwas Suchen über Google doch noch gefunden: http://www.debianhelp.co.uk/nagiosinstall.htm
Die Plug-Ins in Nagios bieten für fast jeden Dienst einen geeigneten Test an. Auf der Seite http://www.nagios-wiki.de/nagios/plugins/start wird die Funktionsweise und Verwendung der Plug-Ins recht gut Dokumentiert. Dort ist unter http://www.nagios-wiki.de/nagios/plugins/check_by_ssh auch die Installation des Monitorings von Remotesystemen mittels SSH und Public Key Autentifinzierung erklärt.
Ich setze Nagios jetzt seit knapp einer Woche im Echtbetrieb ein und bin damit sehr zufrieden.
Abgelegt unter: Administration | Mit Tag(s) versehen: Ausfallsicherheit, Überwachung, Monitoring, Nagios, Netzwerk, Webservices | 1 Kommentar »